inkassokontakt

Toller Artikel – Inkassomandatar – Karriere – Wirtschaft – Hamburger Abendblatt

In Inkasso on 17. Februar 2012 at 9:16 AM

Der Inkassomandatar beschäftigt sich mit der außergerichtlichen Einziehung von Forderungen. Laut Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen (BDIU) versteht dieser Beruf sich als Mittler zwischen Gläubiger und Schuldner. „Wir stellen die Kommunikation zwischen beiden her“, erklärt Dr. Carsten D. Ohle, Hauptgeschäftsführer des BDIU. Ziel von Inkassounternehmen ist es, die gesetzliche Zwangsvollstreckung und die damit verbundenen Kosten möglichst zu vermeiden. „Verkürzt gesagt setzt sich Inkasso zusammen aus Psychologie, Taktik und Beharrlichkeit“, beschreibt Carsten Ohle die Aufgabe.

Eine vorgeschriebene Berufsausbildung gibt es nicht. Die Zulassung (Rechtsberatungserlaubnis) erhält der Inkassomandatar vom zuständigen Amts- oder Landgericht. Voraussetzung ist ein Mindestalter von 25 Jahren, absolute Zuverlässigkeit, geordnete wirtschaftliche Verhältnisse und Sachkunde. Dazu gehören profunde Rechtskenntnisse. Ein Jurastudium wird nicht verlangt. Dennoch gibt es unter den Inkassomandataren Volljuristen mit zwei Staatsexamina, Diplom-Wirtschaftsjuristen und Diplom-Rechtspfleger. Aber es sind zum Beispiel auch Rechtsanwaltsfachangestellte zugelassen, die sich das notwendige Wissen in Lehrgängen, die der Verband anbietet, angeeignet haben. Sachkunde muß vorhanden sein in Erbrecht, Sachenrecht, Kosten-, Berufs-, Straf- und Familienrecht sowie Wertpapierrecht, Verbraucherkreditrecht, Zwangsvollstreckungsrecht und Insolvenzrecht.

„Es handelt sich vorwiegend um eine kaufmännische, aber auch um eine vermittelnde Tätigkeit“, sagt Verbandsgeschäftsführer Ohle. Es gehe darum, in Kontakt zum Schuldner zu kommen, „mit diesem in einem Gespräch zu klären, wie ,die Kuh vom Eis zu bringen ist'“. Dafür sei ein gewisses Maß an Lebenserfahrung notwendig, auch, um den jeweiligen Gesprächspartner und seine Argumente richtig einzuschätzen und gemeinsam Möglichkeiten für eine gütliche Einigung zu erarbeiten. Bundesweit üben rund 750 Unternehmen eine Inkasso-Tätigkeit aus. Sie unterscheiden sich von den betriebseigenen Mahnabteilungen und von Rechtsanwälten.

 

Quelle: Hamburger Abendblatt

 

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gern auf Ihrer lieblings sozial media Seite z. B. Xing, Facebook, Twitter oder Youtube  zur Verfügung.

Mit freundlich Grüßen aus Hannover

Ihr Inkassomandatar

Steffen Osten

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